Unsere Empfehlungen

„Letters of Note – BRIEFE, DIE DIE WELT BEDEUTEN“
von Shaun Usher
Heyne Verlag, 35,00 €
408 Seiten
ISBN: 978-3453273115

Wer einmal einen Brief von Charles Dickens, Virgina Woolf, Leonardo da Vinci, Francis Crick, Maria Stuart, John F. Kennedy, Fjodor Dostojewski, Albert Einstein, Rainer Maria Rilke oder einen Brief an Marlon Brando, Martin Luther King jr., einen Spitzenwissenschaftler, einen Priester, Heinrich III., König von Frankreich und anderen in den Händen halten möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz.

„Menschen aus vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten, verschiedensten Kultur- und Lebenskreisen – und doch haben sie sich die gleichen elementaren Fragen gestellt, die uns heute noch umtreiben:

‚Was ist der Sinn des/meines Lebens?‘, ‚Gibt es Gott oder zumindest den Weihnachtsmann?‘, ‚Wonach lohnt es sich zu streben?‘, ‚Wogegen sollte man kämpfen?‘.“ Google Rezension

Dieses Buch beinhaltet eine äußerst sorgfältig ausgewählte Sammlung an Briefen und gibt unbekannte Einblicke in berühmte Persönlichkeiten und in Persönlichkeiten, die Ruhm verdient hätten. All dies mittels einer so kraftvollen Ausdrucksform, die heute nur noch wenig angewandt wird.

Mein persönliches Fazit:
Es ist eines der faszinierendsten Bücher, das ich kenne. Auf wundersame Weise schenkt es Einsichten in tiefe menschliche Empfindungen und ist ein Zeugnis menschlicher Psyche, menschlichen Herzens und Geistes.
Ivonne Henning

PS: Wer diese Rezension liest und uns in der Buchhandlung Kapitel 8 darauf anspricht, bekommt den Brief von Virginia O’Hanlon an den Herausgeber der Sun ausgehändigt.
„Berlin 1936
Sechzehn Tage im August“ von Oliver Hilmes
Penguin Verlag, 10,00 €
304 Seiten
ISBN: 978-3-328-10196-3

Oliver Hilmes‘ »Berlin 1936« mutet wie ein Zeitzeugenbericht an. Äußerst klar, atmosphärisch dicht und bewegend berichtet er von Berlinern, Touristen, Diplomaten, NS-Größen, Sportlern, Künstlern, Intellektuellen, Transvestiten, Prostituierten, Restaurantbesitzern und Nachtschwärmern.

Er erzählt Geschichten von Prominenten und völlig Unbekannten, von Tätern und Opfern, Zuschauern und Mitläufern und untermauert sie u.a. mit Fotografien, Zitaten aus Tagebüchern, Auszügen aus den täglichen Anweisungen der Reichspressekonferenz und Tagesmeldungen der Staatspolizeistelle.

Während der Zeit der Olympischen Spiele präsentieren die Nationalsozialisten eine weltoffene und fortschrittliche europäische Metropole und setzen die Diktatur kurzerhand für 16 Tage aus. Doch im Hintergrund arbeitet das NS-Regime daran, das Land und die ganze Welt in den Krieg zu stürzen.

Dieses Buch gibt auf vielfältige Weise Einblicke in einen Sommer der deutschen Geschichte und zeichnet facettenreich ein Abbild der Menschen dieser Zeit.

Mein persönliches Fazit:
Ich habe das Buch von einer guten Freundin nach einem gemeinsamen Besuch im Olympischen Dorf empfohlen bekommen. Der Ort, der mit seinen geschichtsträchtigen Gebäuden gerade zu neuem Leben erweckt und einer zivilen Nutzung zugeführt wird.
Mittlerweile habe ich das Buch schon ein paar Mal gelesen, es gehört zu den wenigen, die ich auch ein zweites oder drittes Mal in die Hand nehme… Und gerade in diesem Sommer wurde mir bewusst, wie aktuell es in das heutige Zeitgeschehen, in dieses Jahr passt. Die Fragen liegen auf dem Tisch: Wie konnten ein paar Menschen ein Volk in eine Diktatur führen? Wie konnten Millionen von Menschen einer Ideologie folgen, die der Menschlichkeit, den menschlichen Werten und unserem Streben nach Freiheit und Frieden auf der Welt so sehr zuwiderlaufen?
Oliver Hilmes schafft es, mich gedanklich mitzunehmen, in den Sommer 1936 und zeigt mir auf, wachsam zu sein und vieles zu hinterfragen.
Ivonne Henning
Der Zopf
Von Laetitia Colombani
FISCHER Taschenbuch, 11,00 €
288 Seiten
ISBN: 978-3-596-70185-8

Laetitia Colombani schafft es, in ihrem Debütroman in klarer, unverschnörkelter Sprache das Leben von drei ganz unterschiedlichen Frauen zu skizzieren und gewährt sowohl Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt als auch in die gesellschaftlichen Umstände und Zwänge, in denen sich die drei Protagonistinnen befinden.

Alle drei Frauen eint der Glaube an und das Vertrauen in ihre eigenen weiblichen Kräfte und die Demut, sich dem Leben und seinen Fügungen anzuvertrauen.

Mein persönliches Fazit:
Ich war von der ersten Seite an fasziniert von den Darstellungen der Innen- und Außenwelt dieser drei Frauen. Auf 288 Seiten solch Charaktere und Welten zu erschaffen, zeugt von großer Kunst.
Tipp: Im Frühjahr 2020 erschien das zweite Buch der Autorin „Haus der Frauen“.
Dank an meinen ehemaligen Deutschlehrer für diese wunderbare Empfehlung.
Ivonne Henning
„Drei Frauen“
Von Lisa Taddeo
Piper Verlag, 22€
416 Seiten
ISBN 978-3-492-05982-4

Bei „Three Women – Drei Frauen“ von Lisa Taddeo handelt es sich um eine Mischung aus Sachbuch und Roman. Die Autorin hat acht Jahre in ihre Recherche investiert, ist durch Amerika gereist und hat sogar an den gleichen Orten gewohnt wie die drei Frauen, die sie schlussendlich ausgesucht und mit denen sie viel Zeit verbracht hat. Diese wahren Geschichten hat Taddeo in ihrem Roman verarbeitet, in dem abwechselnd aus der Perspektive der drei Frauen erzählt wird.

Alle drei Frauen wurden auf die unterschiedlichste Art aufgrund ihrer frühen sexuellen Erfahrungen für ihr gesamtes Leben, Fühlen und Lieben geprägt.

Literarisch brillant bringt sie die Erfahrungen der drei Frauen zu einem unerwarteten Bild des weiblichen Begehrens in all seinen Facetten – anziehend und verstörend, vielschichtig, gewaltig und schön.

„Three Women – Drei Frauen gleicht einem Schlachtruf. Die literarische Brillanz des Buches haut einen schier um. Für alle, die zu wissen meinen, was Frauen wollen und begehren, wird dieses Buch ein Weckruf sein.“ Time Magazine

„Eine außergewöhnliche Studie des weiblichen Begehrens. Taddeos Stil könnte nicht überzeugender – ja sublimer – sein, wenn sie den Schmerz unerfüllten Verlangens beschreibt.“ The Washington Post

Mein persönliches Fazit:
Die Beweggründe und Denkweisen von Frauen werden in einer sehr treffenden, ehrlichen und offenen Formulierung dargestellt. Begierde, Verlangen, Wünsche, aber auch Ängste und die Realität auf den Punkt gebracht. Es gibt Stellen, an denen ich kopfschüttelnd dachte, warum machst du das jetzt und andere an denen ich mich wiedererkannt habe. Ein gutes Buch, kein Wunderwerk feministischer Literatur, aber lesenswert!
Manuela Dietzsch
„Was das Leben kostet“
Von Debora Levy
Atlantik Verlag, 12€
158 Seiten
ISBN 978-3-455-00892-0

Seit einigen Jahren schreibt Deborah Levy an einer Trilogie, dessen Genre sie "living autobiography“ nennt. 2015 erschien der erste Band “Was ich nicht wissen will“, in dem sie von ihrer Kindheit in Südafrika erzählt, jetzt ist der zweite Band da: “Was das Leben kostet“.

Über Trennungen und Neuanfänge haben schon viele geschrieben, aber Deborah Levy hat einen sehr besonderen Stil: lakonisch, klar, analytisch.

Sie ist fünfzig, ihre Ehe am Ende, das Zuhause verkauft. Mit ihren beiden Töchtern mietet sie sich eine Wohnung im sechsten Stock eines heruntergekommenen Wohnblocks.

Sie schafft sich ein E-Bike an, sie erledigt Klempnerarbeiten selbst, in einer blauen Handwerkerjacke über ihrem schwarzen Seidennachthemd aus der Konkursmasse ihrer Ehe und sie schreibt auf dem Balkon, bis eine Freundin ihr die winzige Gartenhütte überlässt. Zu allem Überfluss liegt auch noch ihre Mutter im Sterben.

Aber es gibt auch etwas, das ihr am Chaos, gefällt – sie nähert sich der Person an, die sie gerne wäre. Es sind schmerzhafte Einschnitte, aber eben auch ein Anlass, um ganz neu nachzudenken.

Sie denkt über Rollenbilder nach, über die Rolle der Frau. Viele moderne starke Frauen, die für alle ein Heim schaffen, fühlen sich selbst dann dort nicht zu Hause. Sie berichtet vom Erwartungsdruck, und dass Frauen nach einer Trennung mit brutalem Selbsthass reagieren. Sie bezieht sich auf Simone de Beauvoir und Marguerite Duras.

»Herausragend und wunderschön, voller Witz und rasiermesserscharfer Einsichten.« Financial Times

»Jeder Satz ein kleines Meisterwerk« The Telegraph

Mein persönliches Fazit:
Deborah Levy bringt auf den Punkt, was für Frauen in diesem Alter wichtig und nur allzu menschlich ist und sie fesselt mit einer beschreibend künstlerischen Sprache, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.
Manuela Dietzsch
Das wirkliche Leben
von Adeline Dieudonné
dtv Verlag, 18 €
240 Seiten
ISBN: 978-3-423-28213-0

Dieses Buch ist das Romandebüt der Autorin – eine Tatsache, die mich genauso wie das Buch selbst umgehauen hat! Die Sprache in dem Buch ist so derb, ungeschönt und doch so kindlich ehrlich, dass jeder Satz wie eine Nadel unter die Haut geht. Adeline Dieudonné weiß den Leser zu packen. Es gibt zahlreiche Passagen, die nichts für Zartbesaitete sind.

Es geht um ein namenloses zehnjähriges Mädchen, das mit ihrem jüngeren Bruder und der “Amöbe” – ihrer Mutter – unter der gewalttätigen Fuchtel ihres Vaters lebt und leidet. Dieser verliert regelmäßig wegen Nichtigkeiten die Nerven, ist besessen von TV, Whisky und vor allem dem Rausch der Jagd.

In diesem Sommer ist der einzige Lichtblick das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles, bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Kraft und Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie jedoch immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.

Mein persönliches Fazit:
Sprachgewaltig, derb und sehr brutal – das Buch ist nichts für jeden, aber wer darin eintauchen kann, wird es verschlingen! Dieser Roman geht definitiv unter die Haut und lässt einen nicht so schnell wieder los.
Manuela Dietzsch
„Pandatage“
Originaltitel: Keeping Mum
von James Gould-Bourn
Kiepenheuer & Witsch GmbH, 20,00 EUR
381 Seiten
ISBN: 978-3-462-05364-7

Der Debütroman von James Gould-Bourn handelt von Danny Maloony, der das Gefühl hat, sein Leben zerbröselt unter seinen Händen. Vor etwas mehr als einem Jahr verlor der junge Londoner seine Frau bei einem tragischen Autounfall. Seitdem hat sich Dannys 11-jähriger Sohn Will, der auch im Unfallwagen saß, in vollkommenes Schweigen zurückgezogen. Die beiden haben den Bezug zueinander verloren. Während Will in der Schule von einer Gruppe Jungs wegen seines Schweigens gemobbt und geschlagen wird, hat auch sein Vater im Alltagsleben zu kämpfen. Die unbezahlten Rechnungen und Mahnungen stapeln sich bereits schon in Dannys Wohnung, mit deren Miete er auch noch in Verzug ist. Zu allem Übel bedroht ihn nun sein brutaler Vermieter, ihm die Beine zu brechen, wenn er nicht bald zahlt. Danny braucht also unbedingt schnellstmöglich Geld. Nach seiner Kündigung vermeidet er es, seinen Sohn mit diesen Sorgen zu belasten und verschweigt ihm, dass er nicht arbeiten geht, sondern tagsüber erfolglos den Arbeitsmarkt durchkämmt.

Eines Tages beobachtet Danny im Park ein paar Straßenkünstler, die anscheinend mit dem eingesammelten Geld ihres begeisterten Publikums gut verdienen. Spontan kauft er sich ein altes Pandakostüm. Um sich vor dem Miethai zu retten, muss sich Danny irgendwie zu einem talentierten Tanzbären entwickeln. Dabei hilft ihm seine Zufallsbekanntschaft Krystal, die ihr Geld als Tänzerin in einem Nachtclub verdient und sein alter Arbeitskollege Ivan, ein Ukrainer mit guten Kontakten in die Unterwelt.

Unerwartet entsteht eine Freundschaft zwischen Danny und seinem Sohn, der natürlich nicht weiß, dass sein Vater in dem Kostüm steckt. Endlich beginnt Danny seinen Sohn mit anderen Augen zu sehen. Doch wie lange wird es dauern, bis der Junge die Scharade durchschaut?

Mein persönliches Fazit:
Das Buch ist einfach rührend. Es ist wunderbar geschrieben, aber ohne auf die Tränendrüsen zu drücken.
Dem Autor ist etwas sehr gut gelungen: er schafft es, jede kitschige Situation zu umgehen. So gibt es weder eine große Liebesgeschichte, die alles rettet, noch ein Lottogewinn oder ähnliches. Es gibt eine ungewöhnliche, aber herzliche Lösung am Ende. Das Buch sprüht vor komischen und skurrilen Elementen. Eigentlich würde man die Charaktere ja eher in die Schublade der ewigen Verlierer einordnen. Aber in diesem Roman werden sie da herausgeholt. Jeder von ihnen hilft dem anderen, übersteht so Krisen und wächst über sich selbst hinaus.
Manuela Dietzsch
„Brauch Blau“
Von Julia Malik, 22 €
Frankfurter Verlagsanstalt, 224 Seiten
ISBN: 9783627002718

Der erste Roman von Schauspielerin Julia Malik geht unter die Haut. In schneller Sprache zieht sie den Leser in ihre Geschichte rein.

Die namenlose Hauptfigur stürzt die Trennung von ihrem Mann nicht nur finanziell in prekäre Verhältnisse. Julia Malik geht es in ihrem Debütroman aber nicht um realistische Trennungsschilderungen, sondern um die Innensicht einer Mutter und Künstlerin, deren Leben vollkommen aus dem Ruder läuft.

Zu Beginn des Romans lernen wir die Hauptfigur als mit Drogen vollgepumpte Frau im Abendkleid kennen. Diese irrt durch Berlin und nur bruchstückhaft erhält sie die Erinnerungen an ihr Leben zurück. Das Ganze gleicht einem surrealen Film.

Nur langsam rekapituliert sie die Geschehnisse, die zu ihrem eigenen Zusammenbruch geführt haben. Julia Malik zeigt uns eine Frau gebeutelt von Panikattacken und Abstiegsängsten, beschreibt ihre Zustände plakativ und wuchtig und bringt trotzdem das nötige Feingefühl für ihr Schicksal auf.

Die Mutterpflichten der Frau kollidieren ständig mit ihren Wahnvorstellungen sowie mit ihrem Wunsch, ihre Karriere als Opernsängerin fortzuführen Die Autorin Julia Malik bettet das in eine Geschichte, in der das Grauen nur einen Hauch entfernt ist von absurden Ideen.

Gegen Ende des Buches gibt es eine Schlüsselszene, die nicht allein wegen ihrer körperlichen Drangsal, sondern vor allem wegen ihrer psychologischen Ausweglosigkeit im Kopf bleibt: Eine Frau wird von ihrem Ex-Mann vergewaltigt und hofft noch während ihr Körper auf den Boden knallt, es handele sich um Liebe. Diese Szene ist schwer auszuhalten und steht in krassem Gegensatz zu den absurd komischen und oftmals derben Übertreibungen.

Es gibt noch ein paar irritierende, aber doch lustige Wegbegleiter, bis sich am Ende des Buches ein Aha-Effekt seitens der Entwicklung der Hauptfigur einstellt und vieles nachvollziehbar macht.

Mein persönliches Fazit:
Selten so ein packendes, doch gleichzeitig abstoßendes Buch in Händen gehalten, wie dieses! Es hat mich nicht mehr losgelassen und am Ende wurde ich belohnt.
Es ist anders, definitiv. Aber lesenswert anders!
Manuela Dietzsch
„Marianengraben“
von Jasmin Schreiber
Eichborn Verlag, 20€
254 Seiten
ISBN: 978-3-8479-0042-9

Jasmine Schreiber schafft mit ihrem Debütroman eine tieftraurige Geschichte voller Witz und Freundschaft - das mag sich wie ein Widerspruch anhören, aber genau diese überraschende Mischung ist der Autorin in diesem Roman gelungen.

In der Geschichte geht es um Paula, die ihren kleinen Bruder Tim verloren hat. Sie steckt tief in einer Depression fest und ein Ausweg scheint nicht in Sicht. Das Buch besteht aus Briefen an ihren Bruder, diese beschreiben den Weg aus ihrem eigenen Tiefpunkt - dem Marianengraben - heraus.

Zufällig trifft Paula auf Helmut und ein berührender, fesselnder und doch lustiger Roadtrip beginnt. Die junge, lebensüberdrüssige Paula begleitet den schrulligen, grimmigen Helmut bei einem letzten Liebesdienst.

Die beiden verbindet die tiefe Trauer, aber nach und nach auch immer mehr das wirkliche Leben.

Mein persönliches Fazit:
Selten habe ich so ein perfektes Buch gelesen, dessen Lektüre mich so begeistert und mitgenommen hat. Jasmin Schreiber geht mit ihrer gefühlvollen Art sogar über den Inhalt des Buches hinaus. Der Schutzumschlag umschließt das Buch wie eine wärmende Decke und wenn man ihn abnimmt, kommt ein Buch mit liebevoller Prägung zum Vorschein.
Manuela Dietzsch